Übersicht
Panoramabild der Station von 1/2001
Vor zehn Jahren wurde zunächst an den Bau einer mobilen Station gedacht und als Standort wurde auch die deutsche Antarktisstation Georg von Neumayer erwogen. Dieser Forschungsstützpunkt befindet sich tief im Schelfeis des Weddellmeeres. Die Station kann jedoch nur in den antarktischen Sommermonaten für kurze Zeit mit dem deutschen Forschungsschiff "Polarstern" erreicht werden. Die eingeschränkte Zugänglichkeit und die damit zusammenhängende Verzögerung beim Abtransport der empfangenen Daten sprachen gegen diesen Standort. Für das Antennensystem erschien außerdem ein Fundament auf festem Boden günstiger als im Schelfeis, in dem die Bauwerke nach und nach einsinken würden. Deshalb kam es zur Zusammenarbeit mit den Chilenen, die bereits seit fünfzig Jahren am nördlichen Rand der antarktischen Halbinsel einen Beobachtungsposten unterhalten.
In 31 Containern befinden sich die Arbeits-, Generator- und Wohnräume. Diese teilen sich in zwei Blöcke auf. Der eine Containerblock ist der Arbeits- und Wohnbereich der Techniker und Wissenschaftler für den Betrieb der Satellitenempfangsanlage. Der andere Block, etwa 10 Meter weiter, ist für die Infrastruktur. Getrennt wurde die Station wegen der Brandgefahr. Fast alle Forschungsstationsverluste in der Antarktis sind durch Feuer entstanden, da es meist an Löschwasser fehlt. Der eigentliche Stationsblock besteht aus 14 Containern. Fünf Schlafcontainer stehen für maximal 14 Personen zur Verfügung. Ein Container mit Nasszelle für Dusche, Bad und Klo, sowie ein Doppelcontainer, in dem eine Küche und eine Sitzgelegenheit steht.
Die Stations-Container

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links der Infrastrukturblock, rechts der Hauptblock
