Energieversorgung
Zur Stromerzeugung benötigen wir sechs 20" Container.
Drei davon sind auslaufsichere Spezialcontainer, die mit Dieseltreibstoff gefüllt sind. Jeder dieser Tankcontainer beinhaltet je 7 Tanks zu 2000 Liter. Alle 7 Tanks stehen zusätzlich noch in einer Ölwanne die 2000 Liter fasst. Sollte ein Tank undicht sein oder platzen läuft der Dieselkraftstoff in die Ölwanne. Weiter hin haben wir auf der Station spezial Öl-Bekämpfungsmittel.
Der Dieselmotor mit Stromerzeuger benötigt ca. 15 Liter Treibstoff pro Stunde. Pro Tag benötigen wir also 24x15= 360 Liter Dieselkraftstoff. Bei vollen Tanks reicht uns der Kraftstoff für ca. 120 Tage. Da die Station nicht das ganze Jahr über besetzt ist reicht dieser Vorrat aus.
Es kommen öfters Anfragen warum wir keine Solarzellen haben.
Solarzellen wären toll. Leider reicht die Energie bei weitem nicht aus welche wir benötigen. Im antarktischen Winter gibt es nur 2 Stunden Sonnenlicht. Wir hätten auch große Probleme mit dem zuschneien und vereisen.
Ein Blockheizkraftwerk wäre das beste. Das bedeutet aber Investitionen in Millionen Höhe und da sieht es mau aus.
Separatorenanlage
In einem Container befindet sich eine Separatorenanlage für die Entwässerung und Reinigung des Dieselkraftstoffes. Dies ist nötig, da die Treibstoffversorgung mit einem Schiff erfolgt und der Kraftstoff oft mit Seewasser und Schmutz verunreinigt ist, was die Zuverlässigkeit und Wartungsinterwalle der Dieselgeneratoren beeinflusst.
Sie Seperatorzentrifuge
Seperatorsteuerung
Wasserabscheider, Dieselpumpen, Filter
Hauptdieselaggregate
Die zwei 154 KW Hauptdieselaggregate zur Stromerzeugung befinden sich in einem separaten Container. Diese laufen immer abwechselnd. Das ein Aggregat läuft, das andere wird gewartet, um so einen reibungslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Hier sieht man die zwei Hauptdieselgeneratoren, hinten die Eingangstüre in den Container.
Der Schaltschrank mit der Regelelektronik für ein Dieselgenerator.
Einer der 2 Dieselgeneratoren
Sollten einmal alle beide Dieselgeneratoren ausfallen, befindet sich in einem weiteren abseits stehenden Container ein 35 KW Dieselnotstromgenerator, der zur Lebenserhaltung ausreicht, bis Hilfe von Außen eintrifft. Die Station wird primär elektrisch geheizt, aber auch die Abwärme der Dieselaggregate wird der Station zugeführt.
Erweitere Energieversorgung
Die Station wurde nun um eine große USV Anlage erweitert.









