Arbeiten
Gearbeitet wird nach Schichtplänen rund um die Uhr, in Tag und Nachtschicht ohne Wochenenden oder Feiertage. In der Regel wird 12 Stunden gearbeitet und dann ist man für 12 Stunden in Rufbereitschaft. Wenn man Pech hat und die Anlage nicht geht arbeitet man so lange bis das Ding wieder geht. Der Satellit wartet nicht und es würden kostbare Daten für immer verloren gehen.
Freizeit ist so gut wie nicht vorhanden. Entweder man arbeitet oder schläft. Nach 6 bis 8 Wochen ist man dann ziemlich am Ende und möchte nur noch diesen Ort verlassen, denn zuhause warten Frau und 2 kleine Kinder die Ihren Papi ganz arg vermissen.
Da ein Container die Innenmaße von 2,10 x 5,60 m hat, geht es entsprechend eng in der Station zu. Zwischenmenschliche Probleme sind mit manchen Kollegen nicht selten. Überhaupt ist die seelische und physische Belastung enorm groß. Nicht jeder meiner Kollegen, die hier vor Ort waren, haben dies ausgehalten. Einige können in der Antarktis nicht mehr eingesetzt werden. Im extremsten Fall musste ein Kollege die Kampagne abbrechen und wurde ausgeflogen.
Die meiste Zeit arbeiten wir (DLR Mannschaft) in unserem Betriebsraum. Hier befinden sich alle Geräte die zum Empfang der Satellitendaten nötig sind.
Der Betriebsraum zur Steuerung der Antenne
360 Grad Panoramablick im Betriebsraum
Empfangssignal
Das wichtigste... wir sind auf Empfang. So sieht das Signal aus welches wir vom Satelliten empfangen. Nach dem Dreizack (Trägerfrequenz) kommt das eigentliche SAR Signal wo die Daten dabei sind.
Die Bilder unten zeigen die Kommandobrücke zur Steuerung der Station
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Bild anklicken |
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Werkstätten und Lager Container, Hier haben wir Platz für die Instandhaltung der Station. Es wird eine Menge Werkzeug benötigt besonders für die Dieselmotorwartung. Lagercontainer für Motoren, Pumpen, Ersatzteile etc. Büro- Lagercontainer für die Infrastrukturverwaltung. 2. Werkstatt und Lagercontainer |










