Gletscherlandung

Gletscherlandung in O'Higgins

Die Landung erfolgt auf einem Gletscher der antarktischen Halbinsel. Die Landung ist nicht ohne. 1998 sackte die Twin Otter nach der Landung mit einer der hinteren Kufe in eine Gletscherspalte. Zum Glück blieben alle unverletzt.

Die chilenische Luftwaffe flog Bergungsmaterial aus Santiago de Chile ein. Die Maschine wurde mit Luftkissen, die unter die Tragflächen gelegt wurden angehoben. Die Maschine konnte nach genauer Überprüfung sogar nach King Georg zurückfliegen.

Zwei Jahre vorher zerschellte eine Twin Otter der Argentinischen Luftwaffe auf unserem Gletscher, mit Totalschaden.

Auf dem Gletscher angekommen, steigen wir in Schneemobile um und fahren auf dem Gletscher zur Küste hinab. Im Hintergrund sieht man die Station. Das Foto ist auf der halben Strecke gemacht worden. Oben, wo das Flugzeug landet, kann man unsere Station nicht sehen da der Gletscher stark gekrümmt ist.

Mit dem Schneemobil fahren macht sehr viel Spaß. Bis zu 100 km/h schnell kann man auf dem glatten Gletschergrund fahren. Ist aber nicht ungefährlich. 1999 ist eine Person vom Schneemobil erschlagen worden wo es in eine Gletscherspalte stürzte.

Im antarktischen Sommer steigen wir in ein kleines Schlauchboot, um unsere Forschungsstation zu erreichen, da diese auf einer kleinen 200x300 Meter großen Felseninsel im Meer liegt.



Station O'Higgins


Im antarktischen Sommer steigen wir in ein kleines Schlauchboot, um unsere Forschungsstation zu erreichen, da diese auf einer kleinen 200x300 Meter großen Felseninsel im Meer liegt. Im antarktischen Winter ist das Meer zugefroren und die Insel kann über das Eis erreicht werden.